Montag, 9. Februar 2015

Schupfnudeln mit Sauerkraut


Ich habe gestern zum ersten mal Schupfnudeln selbst gemacht.
Meine Oma hatte die früher ab und zu zubereitet und
sie gehören bei mir zu den absoluten Kindheits-Erinnerungs-Gerichten.

Man hat bei Großmutter-Gerichten immer das Gefühl man
bekommt nie den Geschmack so hin wie man es als Kind kennt
- aber ich glaube das ist nur so in seinem Kopf drin, weil sich
Geschmack und Gefühl in der Kindheit einfach "einbrennt".

Schupfnudeln 

mit Sauerkraut


Lecker waren sie auf jeden Fall und es ist seit langem mal
wieder etwas was ich aus einem Kochbuch übernommen habe.



Zutaten:
für 4 Portionen

1 KG gekochte mehlige Pellkartoffeln
(einen Tag vorher gekocht)
80-100 g Mehl
1 Ei
eine gute Prise Salz

Sauerkraut , Schmalz , 1 Zwiebel und Speckwürfel


Die Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.
(wer keine hat nimmt eine Reibe - dauert etwas länger)
80 g Mehl, Ei und Salz dazu und......


...... nun zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Das restliche Mehl nach Gefühl zugeben, so das der Teig nicht mehr klebt.


Nun ein Blech mit Mehl bestäuben und mit bemehlten Händen Rollen formen.
Gleichgroße Stücke abschneiden und zur Schupfnudel rollen.


Auf das bemehlte Blech legen und aufpassen das sie nicht aneindander liegen......


...denn sie können zusammenkleben. Die Größe kann jeder selbst variieren.


Nun genügend Salzwasser zum kochen bringen. Nicht zu viele auf einmal davon
ins Wasser geben. Wenn sie im Wasser sind, die Temperatur herunterschalten
so dass es nicht mehr kocht. Wenn die Schupfnudeln aufsteigen sind sie
fertig und dann werden sie in kaltes Wasser gelegt und abgeschöpft.
Nun ca 2-3 Stunden gut abtrocken lassen. (Besser sogar über einen Tag)


Zwiebel würfeln und mit dem Speck im Schmalz (eine gute Portion)
anschwitzen.


Die Schupfnudeln dazugeben und mit anbraten. Dabei bleiben und wenden,
damit sie nicht ankleben.


Sauerkraut dazugeben und heiss werden lassen.
Dann servieren.


Wem der Speck nicht reicht, kann Rippchen oder Kassler, etc... dazu reichen.





Kommentare:

  1. Tolles Rezept! Probiere auch mal die thüringer Variante: dazu werden die Nudeln mit in Butter gerösteten Semmelbröseln gefüllt. Die gibt es dann zu einer deftigen Hühnerbrühe. Oberlecker!

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  2. Hört sich ja leichter an als man denkt. Könnte man vermutlich ungekocht einfrieren und dann in kleineren Portionen kochen, könnte ich mir vorstellen. Danke für die Anregung.

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